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Heute wollen wir ein wenig die Umgebung von Dalaba erkunden. Hier oben im Fouta Djalon Gebirge sind viele lohnenswerte Ziele. Bis Mittags haben wir ein Motorrad organisiert und brechen auf zu den chutes in der Nähe von Dittin. Ein Stück auf der Strasse nach Pita, dann rechts ab auf eine Schlaglochpiste nach Dittin. Das letzte Stück zu Fuss, dann haben wir die beiden Wasserfälle erreicht.
Auch jetzt in der Trockenzeit donnert noch viel Wasser die 80m hohe Klippe hinunter. Unten ist ein grosser Pool. Der Wind und die Gischt sind zusammen die perfekte Klimaanlage.
Zurück in Dalaba fahren wir noch am tollen Aussichtspunkt des Hotel Fouta vorbei. Von hier bietet sich ein beeindruckendes Panorama über das benachbarte Tal.
Für nur 10.000 GF essen wir heute abend in dieser Dorfkneipe. Das Licht ist tatsächlich so grün, das scheint hier wohl angesagt zu sein. Unsere plat du jour umfasst poulet, spaghetti, frites, salade, piment. Genial!
Heute sind es nur 90km, und die Weiterfahrt nach Labe in einem alten Toyota Carina klappt problemlos. Die runde Hütte (Foto) im schönen Garten des Hotel Tata ist unser neues Zuhause. Wir haben noch fast den ganzen Tag hier im Ort, prima. Wir besuchen den riesigen Markt und wandern weiter durch den Ort.
Auf dem Rückweg finden wir ein recht modernes Internetcafe. Die Kunde kostet hier 7.000 GF, das ist ok für die schnelle Verbindung. Ich finde 2 Nachrichten-Sites in französisch und drucke en paar Meldungen über die aktuelle Streiklage aus. Der Streik ist nicht abgeblasen, stattdessen soll der Präsident Lansana Conte vielmehr gestürzt werden. Der Protest richtet sich gegen ihn, die Korruption und die allgemeine schlechte wirtschaftliche Situation im Land.
Wir spüren auch überall, dass die Stimmung sehr angespannt ist. Bei diesem Foto der Benzin-Warteschlange springt sofort jemand aus einem Auto und erklärt, es sei nicht gut hier zu fotografieren...

In der Nacht liege ich lange wach und höre stundenlang Kolonnen von Fahrzeugen auf einer nahegelegenen Strasse. Wahrscheinlich Truppenbewegungen in Richtung Conakry, der Hauptstadt von Guinea. Der erste Streiktag steht kurz bevor.

Wir stehen schon um 6 Uhr auf und nehmen direkt nach dem Frühstück ein Moto-Taxi in den Ort. Es gelingt uns tatsächlich, noch einen der beiden Minibusse nach Maliville zu erwischen, wahrscheinlich die einzigen und vorerst letzten. Labe ist heute morgen sehr ruhig, fast alle Geschäfte haben geschlossen. Die Strecke über Yembering nach Maliville durch die Berge ist traumhaft schön. Nach vielen Pannen haben wir es um 16 Uhr geschafft.
Den nächsten Tag bleiben wir noch hier und planen unsere Wanderung über die Grenze über die Grenze in den Senegal. Der sehr rührige Monsieur Souaré ist Chef des kleinen Tourist office, er besorgt uns zwei Guides aus seinem Dorf. Die nächste Nacht verbringen wir in seinem campement am Fusse der Dame de Mali.
Jetzt kann uns der Streik nichts mehr anhaben, aber heute liegen ca. 40 km Fussmarsch bis nach Dindefelou im Senegal vor uns. Unsere Guides haben wohl verschlafen, aber schlisslich gehts gegen 9 Uhr los. Es ist jetzt schon wieder recht warm. Zunächst durchqueren wir zwei kleine Dörfer.
Die Landschaft ist hier bezaubernd schön, Waldgebiete wechseln sich ständig mit Felsen ab. Es geht zügig voran. Wir durchqueren mehrere Dörfer und machen nur kurze Pausen zum Fotografieren oder Trinken. Mal sehen, wie weit meine 2 Liter Wasser reichen werden.
An einem Aussichtspunkt machen wir eine Pause, danach geht es über eine Art Leiter aus vertrockneten Ästen in einer Felsspalte steil berab in die Ebene. Hier unten wird es nun immer heisser und wir freuen uns auf die Mittagspause im Schatten.
Unsere beiden sympathischen Guides für den heutigen Tag.

Als wir später einen flachen Hang hochlaufen, überqueren wir die Grenze in den Senegal. Nichts deutet hier auf eine Grenze hin. Um 18:15 sind wir im Campement in Dindefelou. Super, hier gibt es ein KÜHLES BIER :)

Über Kedougou und Toubab Diallo (Strand) schliessen wir die grosse Runde wieder in Dakar. Wir waren 6 Wochen und ca. 5.000 km unterwegs.

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© 2007 asiaphoto Bernhard Heiser
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