Mali - Segou und Djenné

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Wir kaufen am gare routière in Bamako Tickets für den Bus von Daou Transport um 10 Uhr nach Segou. Das war ein Fehler. Nach zweimal ein- und ausladen, endlosen Diskussionen, Auftritt der Polizei, Zurückfordern des Fahrpreises geht es dann doch um 14:30 mit einem anderen Bus endlich los. 5 Stunden und einige Gebetspausen später erreichen wir verschwitzt und verstaubt Segou und nehmen ein sehr schönes Zimmer im Hotel Djoliba.
Wir stehen früh auf und geniessen den Niger in der Morgensonne. Auf unserem Spaziergang am Ufer beobachten wir die Fischer bei der Arbeit und kommen an einigen Töpfereien vorbei, für die Segou berühmt ist.
Ausser auf den Niger fällt unser Blick immer wieder in sehr schöne Innenhöfe. Ich will nicht zu aufdringlich sein und mache nur ein paar unbemerkte Schnappschüsse aus der Hüfte.
Langsam erwacht der Ort zum Leben. Nach der Hektik von Bamako gefällt es uns hier sehr gut. Es gibt wenig Touristen und fast keine aufdringlichen guides hier. Ein sehr entspannter und angenehmer Ort. Schade, dass wir schon heute weiterfahren müssen, um rechtzeitig zum Montagsmarkt in Djenné zu sein.
Am Ufer gibts es viele Gärten, in denen Gemüse angebaut wird. Am Niger ist Mali wirklich grün und fruchtbar.
Eine typische Strassenfront in Segou. Meistens gibt es offene Kanäle. Uns fällt auf, dass die Strassen von Segou erstaunlich sauber sind.

Auf dem kleinen Platz vor dem Djoliba Hotel gibt es in einer um den Baum herum gebauten Bretterbude ein prima Früstück. Um 13 Uhr nehmen wir den Bus bis zur Abzweigung nach Djenné. Heute fahren wir mit Bittar, da klappt alles prima. Solch saubere, moderne und sogar pünktliche Busse haben wir in Mali gar nicht erwartet.

Nach etwa 2 Stunden sind wir an der Djenné carrefour und können etwa eine halbe Stunde später mit einem uralten Peugeot Pickup weiterfahren. An der Kreuzung werden leckere gegrillte Köstlichkeiten (Ziegenfleisch) angeboten.
Nach etwa 30 km Fahrt erreichen wir wieder den Niger, wo wir mit zwei weiteren Fahrzeugen auf die Fähre warten müssen. Die Touri-Dichte wird nun etwas grösser und es mangelt hier auch nicht an Souvenirverkäufern, die z.T. sehr schönen Schmuck anzubieten haben. Aber ich kenne mich mit den Preisen noch nicht so aus...
Geschafft! Die moderne Fähre bringt uns fix rüber und nun sind es nur noch ein paar Kilometer bis Djenné. Wir checken im Kita Kourou ein, heute gibts ein Bett im dormitoire, in dem ausser uns aber niemand schläft. In der Abenddämmerung ziehen wir zu einer ersten Erkundungstour los.
Wir laufen durch endlose verwinkelte Gassen zwischen den schönen Lehmhäuser. Schliesslich ereichen wir einen Flussarm, Djenné ist umgeben von Wasser. Von den umliegenden Dörfern kommen mit Heu beladene Eselskarren, die wollen bestimmt auch morgen zum Markt.
Abendessen im Restaurant bei uns "zuhause". Es gibt poulet tion tion, Hühnchen mit Zwiebelsosse und Reis. Morgen ist der grosse Markt, wir freuen uns auf einen erlebnisreichen Tag.
Wow, das ist sie also, die berühmte Moschee von Djenné. Gestern abend war es schon fast dunkel, als wir zum ersten Mal vorbeigelaufen sind. Ein imposantes Bauwerk, das heute die Kulisse für den Markttag bildet.

Wir sind noch etwas früh dran, überall wird noch aufgebaut und es ist noch relativ leer. Also erstmal eine Runde durch den Ort.

Djenné ist seit 1988 Weltkulturerbe. Es gibt viele hervorrgand restaurierte Lehmhäuser im Tukulor- oder marokkanischen Baustil. Seit dem 15. Jahrhundert werden diese Häuser von den sog. macons gebaut. Bereits im Alter von 7 Jahren beginnt man diese Baukunst zu erlernen.
Die prächtig verzierten Haustüren und Fenster sind ein besonderer Blickfang.
Neugierige Blicke aus vielen Haustüren. Wollen die beiden toubabous zu uns?
Und wieder haben wir an einer anderen Stelle den Rand der Innenstadt erreicht. Auf den Kanälen ringsum sind Pinassen unterwegs mit Ware für den Markt.
Keine Tür sieht wie die andere aus, eine solche Handarbeit wäre bei uns unbezahlbar.
Detail aus dem Foto oben.
Erst ist sie etwas schüchtern, stimmt dann aber doch einem Portrait zu. Ein wenig smalltalk auf französisch, und schon ist das Eis gebrochen.
Dieses Foto ist erst am Abend entstanden. Besucher des Montagsmarktes (siehe nächste Seite) fahren wieder zurück in ihr Dorf. Nach dem ganzen Marktgetümmel haben wir es uns hier am Ufer in der Abendstimmung bequem gemacht.

 
 und jetzt    stürzen wir uns in das Getümmel des Montagsmarktes...
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